Pressemitteilung CDA-Kreisverband Braunschweig
Braunschweig, 10.09.26 – Angesichts der jüngsten PISA-Ergebnisse fordert der CDA-Kreisverband Braunschweig frühzeitige Förderung und gezielte Unterstützung für Kinder und Jugendliche. Die aktuellen Ergebnisse machten deutlich, dass Deutschland bei den Leistungen der 15-Jährigen weiter vor großen Herausforderungen steht.
Dazu erklärt der CDA-Kreisvorsitzende Thorsten Wendt:
„Wir dürfen jetzt nicht wieder nur erschrocken auf die Zahlen schauen und anschließend zur Tagesordnung übergehen. Wir brauchen verbindliche Sprach- und Entwicklungstests vor der Einschulung, gezielte Förderung bei festgestelltem Unterstützungsbedarf und mehr Personal für Kitas und Grundschulen. Schulen in schwierigen Lagen müssen mehr Unterstützung erhalten. Lehrerinnen und Lehrer brauchen weniger Bürokratie und mehr Zeit für ihre eigentliche Aufgabe: guten Unterricht.“
Dabei beginne Bildung nicht erst mit dem ersten Schultag:
„Einem kleinen Kind vorzulesen, mit ihm zu sprechen, gemeinsam zu spielen oder nach draußen zu gehen, lässt sich durch kein Handy und keine App ersetzen. Wenn schon Kleinkinder viel Zeit vor einem Bildschirm verbringen, darf uns nicht überraschen, dass später Konzentration, Sprache und Lesefähigkeit fehlen.“
Es gehe dabei nicht darum, Eltern pauschal Vorwürfe zu machen. Viele Familien stünden zwischen Beruf, Haushalt und Kinderbetreuung unter enormem Druck. Sie bräuchten deshalb leicht zugängliche Beratung und Unterstützung. Gleichzeitig müsse auch ehrlich darüber gesprochen werden, was Kinder für ein gutes Aufwachsen benötigen. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem in Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.

