- Altstadtrathaus soll fit für das Stadtjubiläum 2031 werden
- Ehrenamt und Sachstand im Fokus des Kulturausschusses am 20. Januar
BRAUNSCHWEIG (9. Januar 2026). Die CDU-Ratsfraktion hat eine Anfrage zur Neukonzeption der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte im Altstadtrathaus an die Stadtverwaltung gestellt. Anlass ist ein interfraktioneller Antrag aus dem vergangenen Jahr, mit dem die Verwaltung beauftragt wurde, die in die Jahre gekommene Ausstellung inhaltlich, museumspädagogisch und gestalterisch grundlegend zu überarbeiten – auch mit Blick auf die 1000-Jahr-Feier der Stadt Braunschweig im Jahr 2031.
„Das Altstadtrathaus ist ein zentraler historischer Ort unserer Stadt. Die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte muss diesem Anspruch gerecht werden – gerade mit Blick auf das große Stadtjubiläum 2031, zu dem wir einen echten Anziehungspunkt für Bürgerinnen, Bürger und Gäste schaffen wollen“, betont Anke Kaphammel, Ratsfrau der CDU und Mitglied im Ausschuss für Kultur und Wissenschaft.
Besonders wichtig ist der CDU-Fraktion dabei die Rolle des Ehrenamts. Die Ausstellung wird seit vielen Jahren maßgeblich von ehrenamtlich Engagierten getragen. Seit der interfraktionellen Initiative konnte die Zahl der Aktiven von rund 65 auf etwa 90 gesteigert werden.
„Dieses Engagement ist ein großer Schatz für unsere Stadt. Die Ehrenamtlichen brauchen Planungssicherheit, Wertschätzung und eine klare Perspektive. Deshalb wollen wir wissen, wie weit die Verwaltung bei der Neukonzeption ist und welche nächsten Schritte konkret vorgesehen sind“, so Kaphammel weiter. „Es darf nicht passieren, dass gute Beschlüsse an fehlender Umsetzung oder zu knappen Zeitplänen scheitern.“
Die CDU fragt unter anderem nach dem aktuellen Sachstand der Neukonzeption, den nächsten Planungsschritten sowie nach der vorgesehenen personellen Verstärkung im Städtischen Museum ab dem Jahr 2027. Die Anfrage wird in der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft am 20. Januar behandelt.
